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Freitag, 21. Juli 2017

rednuWgeW

Was Wege beim Wandern so wertvoll macht? Warum Wandern Wege zu Wundern werde lässt?

Es ist nicht das Wissen, es ist das Gehen. Du gehst um des Gehens willen, der Weg legt sich unter deine Füsse und dein Bewusstsein begleitet jeden Schritt, lässt dich den Boden spüren, die Schwerkraft erfahren, den Atem wahrnehmen, im Duft baden, in der Stille Flügel ausbreiten, in die Weite wachsen. Wandern ist Verschmelzen mit dem Augenblick, mit dem Wandel, mit dem Weg. Natürlich gibt es da ein Ziel, aber das Ziel ist nicht das Ziel, und manchmal musst du diesen Organisationspunkt unterwegs sogar ändern.

Ich war an fünf meiner sechs Bergtage unterwegs, dreimal mit, sonst ohne Kamera. Ich weiss nicht, ob es möglich ist, mit Bildern diesem Wegwunder auf die Spur zu kommen. Für mich sind sie verbunden mit all den tiefen Sinneseindrücken, welche wohl nur Ausnahmekünstler mit auf ein Bild bannen können.

Ich habe ein paar wenige Wegbilder ausgewählt, Blicke auf Wege, etwas hilflose Versuche, den Momenten zu danken. 


Links neben der Fluh sieht man den Talkessel, durch den der "Mirjambach" fliesst. Von dort werde ich morgen zurück blicken.


Im Hintergrund die Gletscherregion, in der am folgenden Tag die Überreste eines seit 75 Jahren verschollenen Ehepaares gefunden werden wird.
 



Ein einsamer Weg durch wilde, üppig bewachsene Alpen. Der Weg von gestern steckt in den Wolken von heute. (Uralthandykamerabild)




Fast zärtlich wirken sie oft, die Wegformen in den Hängen.


Wenn das ferne Wohin des Morgens als Nahziel erscheint und der Wegweiser zurückweist auf des Woher.




Geliebt, vertraut, unzählig oft gegangen, gehüpft, geeilt, mit Kind auf dem Rücken, schwanger, trauernd, glücklich, rückwärts, mit Wäschekorb, durch Gewitter, müde, erfüllt, mit Steinen beladen, gemeinsam, allein...


Mittwoch, 19. Juli 2017

nehcsuaLthciL

Sie sprechen nicht in Worten, nicht zum Denken. Sie senken sich in zeitlos tiefes Staunen mit ihren Gesten, Farben, Formen, mit ihrer Antwort auf das Licht, geschützt die einen im dichten Schilf, exponiert die andern auf windigem Berggrat, zu Hunderten auf dem Feld oder als seltene Überraschung im Steilhang, windverspielt und schutzlos oder stachelig distanziert, geheimnisvoll verschlossen oder sonnenoffen, hochstielig erhoben oder bodennah geduckt...




  




 




 




Dienstag, 18. Juli 2017

etierBdnaB

Die Bandbreite, welche die Bedeutung des Wortes "Bandbreite" hat, mag ich hier nicht ausloten.
Sie begegnet dem Auge in messbaren Bändern



und begleitet die Gedanken durch manche Themen.




Wenn die Spielart des Todes eine Bandbreite aufweist,


dann erklingt sie doch immer inmitten des Lebens.


Selbst die tote Maus verändert sich innerhalb weniger Tage als Lebensgrundlage anderer Wesen zu etwas Neuem.

Die Bandbreite von Schönheit erschliesst sich wohl im Herzen des Betrachters.

Montag, 17. Juli 2017

Rückruf

Wo ich war, bin ich nicht.


Freitag, 14. Juli 2017

Bandbreite

Worauf ich mich zum Beispiel freue


Donnerstag, 13. Juli 2017

Lichtlauschen

Worauf ich mich zum Beispiel freue


Mittwoch, 12. Juli 2017

Wegwunder

Worauf ich mich zum Beispiel freue