Heute war ich mal wieder auf dem Grab. Es ist längst nicht mehr tägliches Ziel. Doch immer noch rührt mich der Ort an, diese winzige Insel da, die Zeugin einer der intensivsten Dekaden meines Lebens geworden ist. Die Abzweigung, welche dieses genommen hat mit dem Tod hat die Richtung gegeben, und seither sind soviele neue Weggabelungen dazu gekommen, welche ohne diese einschneidenste nicht auf meinem Weg gelegen hätten.
Daher ist es längst nicht mehr möglich, einem "Waswärewenn" nachzusinnen. Das kleine Sünneli von damals lebt wie eine tief verankerte Sternschnuppe in meinem Herzen, und diese Pflanze, welche Jahr für Jahr wieder austreibt und im Juli zu blühen beginnt, passt wunderbar zum Weben und Leben, das den Namen Mirjam trägt.

























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