Weil er so selten zum Zug kommt, dieser Tag mit seinem ungeraden Datum...
Heute darf er
Mit Vogelgesang den Tag begrüssen.
Letzte Schneereste zum Schmelzen bringen.
Eine neue Woche einläuten.
Krokusgelbe Mutbrösel auf den Weg streuen.
Auf der Suche nach Lichttropfen helfen.
Menschen verbinden durch den Gedankenhimmel.
Nach Lebenswillen duften.
Und Abschied nehmen.
Seiten
Montag, 29. Februar 2016
Sonntag, 28. Februar 2016
(Ab)Stimmung
Nun sind die Stimmen abgegeben.
In den nächsten Stunden werde ich erfahren, ob ich mich weiterhin Schweizerin zu nennen wage.
Der Abstimmungskampf war sehr emotional, schwarze und weisse Schafe mussten herhalten. Ich will kein Schaf sein, weder ein schwarzes noch.
Oder wie es in jenem Kanon heisst:
Die zweite der vier Vorlagen will Probleme mit Tunnelbau angehen.
Dieses Video hilft, dem flauen Gefühl im Magen mit Lachen zu begegnen.
In den nächsten Stunden werde ich erfahren, ob ich mich weiterhin Schweizerin zu nennen wage.
Der Abstimmungskampf war sehr emotional, schwarze und weisse Schafe mussten herhalten. Ich will kein Schaf sein, weder ein schwarzes noch.
Oder wie es in jenem Kanon heisst:
Um ein rechtes Schaf
in einer Schafherde sein zu können,
muss man erst einmal
ein Schaf sein,
sagte Albert Einstein.
Die zweite der vier Vorlagen will Probleme mit Tunnelbau angehen.
Dieses Video hilft, dem flauen Gefühl im Magen mit Lachen zu begegnen.
Freitag, 26. Februar 2016
mitten im Leben
Am 12. Februar habe ich viele Stunden damit verbracht, Briefe zu schreiben an Menschen, die Teil sind von meinem siebenjährigen Mirjamweg. Heute habe ich endlich die Worte gefunden für einen Brief an die Eltern des 20jährigen Mädchens, welches an jenem 12. Februar durch einen Autounfall aus dem Leben gerissen worden ist.
Ich komme eben zurück von einer Trauerfeier, die so dicht und intensiv war, dass ich es kaum beschreiben kann. Hunderte, ja wahrscheinlich weit über tausend Menschen waren da, sicher ein Drittel davon junge Leute, wie sie sonst am Wochenende die nächtliche Stadt bevölkern. Die Kirche war schon voll 20 Minuten bevor die Feier begann, und es war einfach still, keine Gespräche, keine Smartphones, nur diese nackte, stumme Betroffenheit im Angesicht der Unberechenbarkeit und Endlichkeit, diese Trauer und das Entsetzen über das Verstummen eines unverwechselbar hellen Lachens.
Und wieder beginnt für Eltern der schmerzvolle Weg der Trauer. Und wieder beginnt für Geschwister die Suche nach dem eigenen Weg im Schatten dieses Verlustets. Doch beeindruckenderweise waren es ausgerechnet die Eltern mit ihrer Ofenheit und Stärke, welche zu trösten vermochten. Zumindest heute.
Danke für diesen Tag.
Donnerstag, 25. Februar 2016
Februarwinter
Letzte Nacht hat es zum zweiten Mal in diesem Winter geschneit, zum ersten Mal ist der Schnee auch liegen geblieben.
Ich weiss nicht, wie alt ich werden muss, bis mich dieser Zauber nicht mehr berühren kann. Da fällt in aller Stille und Sanftheit etwas vom Himmel, was strahlen weiss ist, und deckt einfach alles zu, macht alles gleichwertig, schluckt Lärm und Aufregung und Details. Ist das nicht einfach wundervoll?
Ich kann mich dem gar nicht entziehen. Sobald ich hinausblicke, hinein in diese Zauberwelt, sinkt in mir die Stille ins Staunen und die Sanftheit in den ganzen Körper. Heilsam bis zur Zehenspitze!
Wohl ahnend und wissend, von welch kurzer Dauer der Winterbesuch sein wird, gab ich mich den wenigen Stunden hin, als gäbe es nur diese eine Chance.
Kurz vor der morgendlichen Tramfahrt zur Schule knipste ich im fahlen Licht ein paar schnelle, zufällige Bilder.
Sie hat am Dorfrand die Stimmung viel besser getroffen. (Dort das Bild unbedingt anklicken!)
Mittwoch, 24. Februar 2016
Ablösung
Als ich heute zum ersten mal die Augen öffnete, schien mir der helle Mond mitten ins Gesicht, und mit seinem Licht durchflutete mich eine Welle von Trost und Morgenmut.
Nun ist er untergegangen, die Dämmerung steigt über den gegenüberliegenden Horizont und das Morgenlicht beginnt in alle Winkel und Ecken zu dringen.
Meine Augen folgen dieser gründlichen Ausleuchtung nur ungerne, als müssten sie dafür das Geschenk des Mondes dahin geben.
Schlusssatz bleibt im Aufbruch stecken.
Montag, 22. Februar 2016
nach-gedacht
Vielleicht haben jene ja Recht, welche finden, ich sei zu streng mit mir und Anfänge brauchen Geduld. Vielleicht stimmt es, dass ich vor lauter Wind die Sonne nicht vergessen soll.
Und überhaupt, nimm dich nicht so ernst. Doch das tönt bereits wieder streng.
Jedenfalls habe ich den Fensterladen nicht festgemacht.
Eine helle Woche wünscht
FrauWind. :)
Sonntag, 21. Februar 2016
Vorabend
Die eine ist ganz aus dem Häuschen und aufgeregt, weil morgen ihr 12. Geburtstag ist, die andere würde sich am liebsten im Häuschen verkriechen, weil morgen der 12. Geburtstag der Tochter ist und gleichzeitig das kleine Quartal vor Ostern wieder beginnt, und ganz ehrlich, professionell kann man die Vorbereitungen dafür nicht nennen.
Doch was heute abend noch wartet an Arbeit, lässt wegen Traditionellem keine Zeit für Professionelles.
Manchmal muss man Prioritäten setzen!
Der Sohn hat sie heute so gesetzt, dass er mit dem Fahrrad des Bruders in die Höhe gefahren ist. Weil seine Kamera für einen Langzeitfilm am Arbeiten war, bat er um meine. Der Deal: Ein Bild für mich.
Le voilà! Danke!
Samstag, 20. Februar 2016
WindSpiel
Es gibt hier vor dem einen Fenster einen Fensterladen, der lässt sich offen nicht befestigen, wenn er aber zu ist, ist es dunkel. Daher darf der Sturm manchmal mit ihm spielen. Der Laden ist grau wie die Wolken, die kein Hin und Her kennen, sondern rasch und wandelbar über das Hausdach hinweg ziehen und aus dem Blickfeld verschwinden.
Donnerstag, 18. Februar 2016
Nein!
Es geht nicht!
Es stimmt nicht!
Ich gehöre hier nicht hin.
Es ist, als würde der Wind auswählen, welche Bäume er zerzausen und welche er unberührt stehen lassen will.
Ich hatte gehofft, auf diesem Weg wieder zur inneren Schreibfreiheit zu finden.
Ich hatte gedacht, wenn diese wenigen einzelnen Menschen, deren Augen und Ohren und Kommentar ich mich entziehen wollte, erst nicht mehr im Nacken spürbar wären, würde alles wie früher oder wenigstens anders.
Fehlanzeige.
Es ist in mir, das Fremde, die Angst, der Kloss.
Und das Misstrauen.
Was, wenn er Zugang zu meinem Computer hat? Ich verstehe so wenig von alledem. Was, wenn er sucht, bis er findet?
Ich kann nicht fliehen, ich komme immer wieder bei mir selber an.
Fluchen möchte ich und schreien, dass es so ist. Davon rennen, frei sein von diesen alten Geschichten, meinen eigenen Garten spüren und die Sicherheit der Hecke und darin zur Ruhe kommen und dann Blumen verschenken oder nein, zuerst die Blumen wieder giessen, pflegen, sehen, riechen, mit ihnen sprechen. Und dann dem verschenken, der vorbei kommt, einfach so.
Ich möchte den Stimmen verbieten dürfen zu sprechen, jenen, welche mir ständig und giftig und drohend einreden, es sei zu wenig, zu eng, zu egoistisch, zu fehlerhaft.
Ich möchte wieder lachen könne, aus dem Bauch heraus, mit dem Herzen, ohne Angst, es wäre zu laut oder am falschen Platz oder verletzend.
Ich möchte mich hinkauern, die Arme ausbreiten und mir als kleines Mädchen glücklich in diese Arme springen.
Dann irgendwann kann ich vielleicht wieder schreiben, wenn ich genügend geweint habe, wenn ich den Weg mit der Wut gegangen bin, wenn ich mich liebe dafür, dass ich meinen Werten treu bin und sie nicht mehr auf den Scheiterhaufen lege.
Ich konnte das oft und auch in allerschwierigsten Zeiten in jenem Raum, der von Mirjams Liebe gestaltet war. Ihr Blick, ihre kleine Hand auf meiner Schulter, ihr Duft, ihr Versprechen, alldas hat lange, lange Zeit geholfen.
Nur diese wenigen Menschen, die nächsten, oder die, die es einmal waren, die so selbstverständlich immer wieder ungefragt hinein traten in den Garten, sagten, es sei ja auch der ihre und sie wollen nicht, dass ich die roten Blumen verschenke und die blauen seien nur für sie und so, das hat es immer unmöglicher gemacht. Bis zum Ersticken unmöglich. Bis zu Schweigen und Verschweigen – und irgendwann habe ich geschrieen, weil es nicht mehr zu halten war.
Und dann habe ich die Türe zu gemacht. Für alle!!!!
Die kleine Hintertüre taugt nicht.
Ich weiss es, ihr wisst es. Alle spüren es.
Ich brauche den Wind. Aber ich bin es nicht selber.
Es war ein Spiel nach den Regeln der Sehnsucht.
Ich weiss nicht, wer das lesen wird. Ich weiss, wer es sein könnte. Aber ich will es gar nicht wissen. Ich will nicht "für" schreiben. Ich will hinaus schreiben, will es durch mich hindurch schreiben lassen, wenn schon.
Ich weiss, wo die Baustelle ist, sie ist in mir und wirkt sich dort aus, wo, wo, wo.............
Es reicht.
Den Rest weine ich in den Ärmel meines Pullovers.
Und Frau Wind zieht von dannen.
Es stimmt nicht!
Ich gehöre hier nicht hin.
Es ist, als würde der Wind auswählen, welche Bäume er zerzausen und welche er unberührt stehen lassen will.
Ich hatte gehofft, auf diesem Weg wieder zur inneren Schreibfreiheit zu finden.
Ich hatte gedacht, wenn diese wenigen einzelnen Menschen, deren Augen und Ohren und Kommentar ich mich entziehen wollte, erst nicht mehr im Nacken spürbar wären, würde alles wie früher oder wenigstens anders.
Fehlanzeige.
Es ist in mir, das Fremde, die Angst, der Kloss.
Und das Misstrauen.
Was, wenn er Zugang zu meinem Computer hat? Ich verstehe so wenig von alledem. Was, wenn er sucht, bis er findet?
Ich kann nicht fliehen, ich komme immer wieder bei mir selber an.
Fluchen möchte ich und schreien, dass es so ist. Davon rennen, frei sein von diesen alten Geschichten, meinen eigenen Garten spüren und die Sicherheit der Hecke und darin zur Ruhe kommen und dann Blumen verschenken oder nein, zuerst die Blumen wieder giessen, pflegen, sehen, riechen, mit ihnen sprechen. Und dann dem verschenken, der vorbei kommt, einfach so.
Ich möchte den Stimmen verbieten dürfen zu sprechen, jenen, welche mir ständig und giftig und drohend einreden, es sei zu wenig, zu eng, zu egoistisch, zu fehlerhaft.
Ich möchte wieder lachen könne, aus dem Bauch heraus, mit dem Herzen, ohne Angst, es wäre zu laut oder am falschen Platz oder verletzend.
Ich möchte mich hinkauern, die Arme ausbreiten und mir als kleines Mädchen glücklich in diese Arme springen.
Dann irgendwann kann ich vielleicht wieder schreiben, wenn ich genügend geweint habe, wenn ich den Weg mit der Wut gegangen bin, wenn ich mich liebe dafür, dass ich meinen Werten treu bin und sie nicht mehr auf den Scheiterhaufen lege.
Ich konnte das oft und auch in allerschwierigsten Zeiten in jenem Raum, der von Mirjams Liebe gestaltet war. Ihr Blick, ihre kleine Hand auf meiner Schulter, ihr Duft, ihr Versprechen, alldas hat lange, lange Zeit geholfen.
Nur diese wenigen Menschen, die nächsten, oder die, die es einmal waren, die so selbstverständlich immer wieder ungefragt hinein traten in den Garten, sagten, es sei ja auch der ihre und sie wollen nicht, dass ich die roten Blumen verschenke und die blauen seien nur für sie und so, das hat es immer unmöglicher gemacht. Bis zum Ersticken unmöglich. Bis zu Schweigen und Verschweigen – und irgendwann habe ich geschrieen, weil es nicht mehr zu halten war.
Und dann habe ich die Türe zu gemacht. Für alle!!!!
Die kleine Hintertüre taugt nicht.
Ich weiss es, ihr wisst es. Alle spüren es.
Ich brauche den Wind. Aber ich bin es nicht selber.
Es war ein Spiel nach den Regeln der Sehnsucht.
Ich weiss nicht, wer das lesen wird. Ich weiss, wer es sein könnte. Aber ich will es gar nicht wissen. Ich will nicht "für" schreiben. Ich will hinaus schreiben, will es durch mich hindurch schreiben lassen, wenn schon.
Ich weiss, wo die Baustelle ist, sie ist in mir und wirkt sich dort aus, wo, wo, wo.............
Es reicht.
Den Rest weine ich in den Ärmel meines Pullovers.
Und Frau Wind zieht von dannen.
engstlich
Eingewickelt in eine dichte Haut,
in einen glatten, zähen Schlauch,
ringen, sich winden, dehnen,
den Widerstand spüren,
gegen ihn sich aufbäumen
mit dem winzigen Bewegungsspielraum, der bleibt.
Wird sie irgendwann aufspringen,
diese Haut?
Wird meine Bewegung irgendwann
die Enge überwinden?
Gibt es ein Danach?
Und werde ich mich nicht sofort wieder
neu einhüllen,
weil ich ohne diese Begrenzung nicht zu leben verstehe,
weil ich mich ohne sie nicht spüren kann?
Springt sie vielleicht erst, wenn mein Mut gross genug ist,
sie ganz loszulassen?
Muss ich das wissen?
in einen glatten, zähen Schlauch,
ringen, sich winden, dehnen,
den Widerstand spüren,
gegen ihn sich aufbäumen
mit dem winzigen Bewegungsspielraum, der bleibt.
Wird sie irgendwann aufspringen,
diese Haut?
Wird meine Bewegung irgendwann
die Enge überwinden?
Gibt es ein Danach?
Und werde ich mich nicht sofort wieder
neu einhüllen,
weil ich ohne diese Begrenzung nicht zu leben verstehe,
weil ich mich ohne sie nicht spüren kann?
Springt sie vielleicht erst, wenn mein Mut gross genug ist,
sie ganz loszulassen?
Muss ich das wissen?
Mittwoch, 17. Februar 2016
Mitbringsel
Der nachfolgende kurze Text ist gestern Mittag in einer Schutzhütte entstanden. Zuvor war ich fast zwei Stunden lang ohne auch nur einem einzigen Menschen zu begegnen unterwegs durch ein von Kälte, Nebel und Biswind unwirklich schön gestaltetes Winterwaldkunstwerk. Alle drei hatten sie mitgewirkt, und ohne jeden einzelnen von ihnen wäre nicht geworden, was ich schauen und erleben durfte.
(Leider hatte ich aus "gewichtigen" Gründen die Kamera nicht mitgenommen.)
Kann es sein, dass ich, wenn ich ganz in den Dialog mit einem Kunstwerk eintauche, selber ein Teil, ein schöpferischer Teil dieses Kunstwerkes werde, dass es sich abbildet in mir und dass wir beide durch diesen Prozess über uns hinauswachsen in eine nie gewesene Wirklichkeit, nur für einen Moment und doch unverlierbar geprägt?
Dienstag, 16. Februar 2016
NebelKälteSchritte
Wie vertraut mir das vorkommt:
Mein Ausserhaustag (damit die seltenere Familienkonstellation auch stattfinden kann) begrüsst mich mit Nebel und Kälte. Keine falschen Verheissungen. Ich habe mir vertraute Wege vorgenommen, damit ich bei unberechenbaren Verhältnissen Abkürzungen oder Alternativen kennen würde.
Ich würde mich so gerne freuen.
Statt dessen werde ich mir erst einmal das vornehem müssen, was der Freude im Wege steht.
Der Wind heisst heute Bise. Was wir uns wohl zu sagen haben?
Montag, 15. Februar 2016
erste Dialoge
Worin es denn bestehe, das Experiment.
So etwa verstehe ich die Frage in einer der heutigen Mails.
Die Antwort oder der Versuch einer Antwort lautete so:
Das Experiment besteht für mich darin, dass ich noch nicht weiss, ob ich die Kraft, den Schwung, die Inspiration haben werde. Im aufeinanderzu spürte ich immer die Kontinuität – oder eben Mirjam und die Energie der Resonanz von sovielen Menschen, die sich mitbewegen liessen.
Ich kann noch nicht abschätzen, ob der Impuls eines kleinen Momentes die Kraft entwickelt für etwas Neues.
Ich habe den Schreibraum vermisst, habe viel von Hand geschrieben, wie früher ins Tagebuch. Aber es ist nicht dasselbe. Ich brauche ein Gegenüber, und das Ja zu dieser Einsicht kämpft immer wieder heftig gegen innere Kritikerstimmen, welche mich überheblich und abhängig und ichbezogen nennen.
Ich kann noch nicht abschätzen, ob der Impuls eines kleinen Momentes die Kraft entwickelt für etwas Neues.
Ich habe den Schreibraum vermisst, habe viel von Hand geschrieben, wie früher ins Tagebuch. Aber es ist nicht dasselbe. Ich brauche ein Gegenüber, und das Ja zu dieser Einsicht kämpft immer wieder heftig gegen innere Kritikerstimmen, welche mich überheblich und abhängig und ichbezogen nennen.
So etwa erlebe ich heute diesen Schaukelzustand dieses kleinen, neuen Schiffchens, welches noch gar keinen richtigen Kurs hat und einfach mit mir aufgebrochen ist. Vielleicht kriegen die Segel irgendwann noch Farbe!
Sonntag, 14. Februar 2016
TränenÖffner
Die Tochter aus Paris teilt dieses Bild in ihrem Netzwerk. Es ist eines, das ich nicht habe...
Ich vermisse sie – beide!
Weinen tut gut.
GeburtsStunde
Es sind die Stunden
in denen alles Wollen zusammenbricht
welche neu zum Leben wecken
Es ist der Tod
der ans Licht holt
was leben soll
Es ist die Liebe
die dem Leben den Atem schenkt
jenseits vom Wollen
in denen alles Wollen zusammenbricht
welche neu zum Leben wecken
Es ist der Tod
der ans Licht holt
was leben soll
Es ist die Liebe
die dem Leben den Atem schenkt
jenseits vom Wollen
WindWorteWehen
Nun ist es soweit.
Ich stelle mich in den Wind und gleiche mehr dem zitternden Blatt als der Kraft, die es bewegt.
Ein Experiment nimmt seinen Anfang, geschaffen für die bewegten Stunden oder jene, in denen die Bewegung keinen Ort findet – oder kein Wort.
Experimente können scheitern oder völlig an der Ausgangsfrage vorbei sich entwickeln.
Ich nehme das in Kauf mit allem Mut, den ich vorausgeschickt habe.
Es soll ein Ort werden für das, was Wort werden will, nicht einer für eine Person mit ihrer Geschichte, wünscht sich Frau Wind.
Vielleicht hat Goethe ja recht, wenn er sagt:
„Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.“
Der Sturm da draussen nickt mit den Bäumen.
Ich stelle mich in den Wind und gleiche mehr dem zitternden Blatt als der Kraft, die es bewegt.
Ein Experiment nimmt seinen Anfang, geschaffen für die bewegten Stunden oder jene, in denen die Bewegung keinen Ort findet – oder kein Wort.
Experimente können scheitern oder völlig an der Ausgangsfrage vorbei sich entwickeln.
Ich nehme das in Kauf mit allem Mut, den ich vorausgeschickt habe.
Es soll ein Ort werden für das, was Wort werden will, nicht einer für eine Person mit ihrer Geschichte, wünscht sich Frau Wind.
Vielleicht hat Goethe ja recht, wenn er sagt:
„Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.“
Der Sturm da draussen nickt mit den Bäumen.
Freitag, 5. Februar 2016
Herzort
Eine leise, stille Weite, hell, unendlich zart und liebevoll.
Wortlos setze ich mich hinein, lasse es zu, dass ich ganz und gar geöffnet werde, lasse mich beschenken und verzichte darauf, mich nach einer Hütte umzuschauen. Es kann keine geben. Es ist nur dieses Jetzt.
Und kein Warum.
Abonnieren
Posts (Atom)
