Die grössten Stimmungsschwankungen erlebe ich nicht etwa in der Klinik, sondern im Familienchat. Da kann es plätschern und bildern und nonsensen in heiterer Unbeschwertheit, irgendwann schreibe ich einen gefühlt genauso lockeren Kommentar und – Stille. Vorbei.
Wieder einmal thematisiere ich diese verwirrende Beobachtung. Da sagt die Tochter, sichtbar um Diplomatie ringend: "Also irgendwie kann ich das schon verstehen. Das, was du schreibst, hat sehr oft so etwas Bestimmendes, Arrogantes."
Was??? Ich muss mich verhört haben.
"Ja, ich meine, du schreibst ja meistens so richtige Sätze und am Schluss davon einen Punkt. Das hat sowas Zurückweisendes, Abschliessendes."
aha
achso
Und woher bitteschön hätte ich das wissen sollen






















