Es ist wohl der erste Neujahrsvorsatz meines Lebens, dem ich treu geblieben bin. Zwei Faktoren haben mir dabei gehofen, nicht aufzugeben: Die Zahlen und die Menschen, die vorbei gekommen sind, um diesen Hauch eines jeden Tages flüsterleise wehen zu lassen. Eigentlich sind auch die allermeisten dieser Menschen Zahlen, aber das ist ok.
Ich danke beiden, denn für mich hat diese selbstgewählte Verpflichtung einen Halt gegeben, der mich selber erstaunt hat. Jedem Tag eine klitzekleine Essenz abzuringen, welche keine Persönlichkeitesrechte verletzt, war Herausforderung und gesunde Distanzhalterin zugleich, Distanz zu den Alltagsverwicklungen, die oft in den Details von blonden Locken, Parfüms, Turnhallenstundenplänen und allem, was ich mir selber öffentlich zu diskutieren in diesem Pandemiejahr verbot, verwickelt waren.
Eine neue Herausforderung steht bereits vor der Türe. Ich weiss aber noch nicht, ob ich sie herein lassen werde. Mit der Entscheidung warte ich bis nächstes Jahr und wünsche allen, welche es noch vor Mitternacht hierher schaffen, einen versöhnlichen Jahresabschluss – und wie gesagt: Danke!



































