Die grossen Abschiedsworte, Zusammenfassungen, Rückblicke und Vorsätze sind nicht mein Ding, waren es nie und heute erst recht nicht. Seit Mittag hat einer nach der andern das Haus verlassen, das Geburtstagskind vor einer Stunde zusammen mit seinen Freunden als Letzter. Nun sitze ich da im stillen Haus, bin durch jedes Zimmer gegangen, habe die Menschen in mein Herz eingesammelt, welche darin wohnen oder über diese Tage wohnten. Sie werden alle wieder kommen, die einen schon bald, die andern in ein paar Tagen oder Wochen. Das ist meine Hoffnung, und aus dieser Hoffnung heraus kann ich sie ziehen lassen und mich freuen über ihre Kraft, mit der sie ihre Feste feiern und ihre Wege suchen.
Meine Gedanken aber sind auch bei dieser befreundeten Mutter, welche diese Hoffnung nicht mehr hat, welche lernen muss zu realisieren, dass ihr Sohn nicht mehr zurückkommt, nie wieder, die ihn ziehen lassen muss ganz und gar.
So trage ich sie alle gerne und still und hell durch die kommenden Minuten, hinüber in das Neue.
Und ich wünsche uns – Müttern, Vätern, Töchtern, Söhnen – dass wir eine Hoffnung mit hinüber tragen dürfen, eine Knospe, auch wenn da Dornen sind, einen Lichtfunken, auch wenn es dunkel ist, ein leises Klingen, auch wenn es still ist.
Alles Liebe! Und danke für eure Treue!














































