Der Schalttag hat heute als kleine Aufmerksamkeit das letzte Weihnachtsgeräusch dieses Winters erhalten: Die allerletzten Tannenästchen vom Weihnachtsbaum durften im Feuer knistern, so richtig laut und wohlig hat das geklungen. Nun ist auch das vorbei, zusammen mit dem Februar. Die stillen Tage im Haus mit mir alleine sind auch vorbei. Die zweite Ferienhälfte wird wieder vom vertrauten Kommen und Gehen begleitet sein.
Der letzte 29.2. hatte von mir auch eine Widmung bekommen. Sie gehörte zu den ersten Windworten. Nun sind also tatsächlich schon vier Jahre vergangen seit diesem 2016. Ich fasse das nicht. In jenem Jahr ist ein Vorhang für immer gefallen. Eine meiner Bühnen, die wohl heilsamste, segensreichste meines Lebens, hatte ausgespielt. Ich glaube nicht, dass seither ein Tag vergangen ist, an dem ich nicht auf der Erinnerungsbrücke gestanden bin, staunend. Es ist eine der einzigen Brücken, auf der ich keine Tränen weine, es nie tat. Ich bin einfach nur dankbar, dass es diese Bühne gab, dass so liebevoll und freilassend Regie geführt wurde und dass Mirjam den Vorhang gehoben hat.
Dieses Bild von gestern erzählt genau dasselbe. Es sind die Fruchtstände vom letzten Herbst, der Schnee der vergangenen Nacht zwischen Schatten und Licht des Morgens.
Was das Leben wohl mit uns vorhat bis zum nächsten Schaltjahr und seinem zusätzlichen Tag?
Welche Viren werden uns fordern? Worauf werden wir uns einlassen und woran werden wir wachsen? Welche Vorhänge werden für immer fallen und wo werden neue gehoben?



