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Samstag, 29. September 2018

Herbstmomente

Gestern ist der Sohn aus der Zivildiensteinführungswoche nach Hause gekommen. Er kam mit einem Freund, mit dem er an diesem Wochenende an einem Filmprojektwettbewerb teilnimmt, die Auswärtstochter war auch wieder einmal da, der Jüngste mit seiner Freundin auf Zwischenstation zwischen Landwirtschaftspraktikumsende und Lagerwoche mit dem Chor, die Mittlere immerhin für eine Stunde zum Packen und wieder Aufbrechen – und die Jüngste sowieso. Das Haus war wieder einmal lebendig, voll, laut und lustig.

Akkulademomente in Zeiten, die fast zu still und zu einsam sind.

Der Jüngste hat einen wunderbar gefüllten Korb vom Hofladen seiner Dienststelle mitgebracht: frische Früchte, Marroni, selbstgemachtes Kräuteröl und Sonnenblumen. Er, der sosehr geschimpft hat vor drei Wochen auf den, der diese Praktikumsidee gehabt hat, hat erzählt von wunderbaren Gesprächen auf dem Acker und den Feldern, wo es stundenlang zu ernten und zu jäten galt, von den besten Karotten direkt vom Feld und von der Septembersonne, die gnadenlos heiss und schattenlos gebrannt hat.

Der Ältere, welcher ab Montag eine völlig neue Lebensrealität kennen lernen wird, hat mir aus seinem Kurs ein paar Unterlagen gezeigt, unter anderem die Auswertung eines Testes, in dem es um Einblicke in die eigene Persönlichkeitsstruktur geht. Aufgrund vieler Fragen summierten sich Punkte, und diese Summe wurde in einer Skala bewertet.

15 Punkte in einem Teilthema bedeuten ausgeglichen, gesund, bis 30 Punkte steigert sich die Anspannung zu bedenklich, und was über 30 ist, wird als krankmachend eigestuft. 37 Punkte für ihn in Sachen Perfektionsmus.
Mitten hinein traf mich das, aber sowas von treffsicher, weil ich so glasklar weiss und erkannt habe in den letzten Jahren, dass ich meinen Kindern keine andere Wahl lassen konnte als diese, weil ich selber keine kennen gelernt hatte bis vor kurzem. Aber das ist für die nächste Generation wohl zu spät, da müssen sie nun selber ran, heilsame Wege suchen.

Während er zufrieden über mein Erschrecken seine Unterlagen wieder bündelte, meinte er noch im Weggehen: So ein Kurs zum Thema Konfliktlösungsstrategien würde dir auch mal gut tun.

Da sitze ich nun im stillen Haus und schaue hinaus in den Herbstgarten. Dort, wo ich den Perfektionismus ganz und gar der Natur überlasse, sind noch einmal ein paar Rosen aufgeblüht. Die haben es gut, können einfach so sein, wie sie gedacht sind: bestechen durch ihre Schönheit und stechen, wenn man ihnen zu nahe kommt.
Spinnennetzglitzerfäden spielen dazwischen mit fast waagrecht einfallenden Sonnenstraheln und Abendwind.
Einatmen  – ausatmen...

Donnerstag, 27. September 2018

Verse


ver...

umfassender
gründlicher
tiefer

vielleicht auch verbindlicher 
und zielgerichteter,
endgültiger

und
manchmal
übers Ziel hinaus

Wie einfach es die Sprache hat. Setzt einfach eine Silbe voran, und schon kriegt alles diese gerichtete Dynamik. Ganz in einer Sache zu stehen führt zum Verstehen. Wer sich traut, beginnt zu vertrauen. Und aus der Antwort wird Verantwortung. 

Spielereien.

Mittwoch, 26. September 2018

ver...

vermissen, vermessen, vergessen, vernetzten, verneinen, vereinen, verbinden, verbieten, verbiegen, versiegen, versagen, verstecken, verraten, verantworten, verbünden, verleugnen, verlegen, verstellen, vergehen, verstehen, versehen, verhören, verschlafen, verziehen, verzeihen, verbreiten, vereiteln, verdrehen, verlieben, verloben, verlassen, versterben...

Was soll dieses ver? Was macht es mit dem einfachen Stehen, Lassen, Gehen, Stellen...?

Und was kann man dagegen tun?
Wogegen?
Gegen das Vermissen!
Vergessen!
Versucht! – Vergeblich!

Dienstag, 25. September 2018

Fussminuten

Weil ich heute – doch nein, das tut hier nichts zur Sache. Ich war 20 Minuten zu früh und stieg daher eine Station früher aus, nahm einen kleinen, aber feinen Umweg unter die Füsse, und obwohl ich den Weg schon viele Male gegangen bin, realisierte ich heute zum ersten Mal, dass ich dabei einen Teil der alten Stadtmauer überschreite. Steine wirken ja immer alt, aber wenn sie Geschichte tragen und so aus der Anonymität der gewöhnlichen Steine heraustreten, bekommt das Alter etwas Beeindruckendes.
Wenn ich als Touristin hier wäre, würde ich dem nun mit Interesse nachgehen, dachte ich, und schwupps, sass die Touristinnenbrille auf meiner Nase. Und davor hielt ich die Kamera, wie das jene tun, welche die Stadt um ihretwillen besuchen, nicht weil die Wege zu ihren Zielen durch diese Bilder führen.

Das habe ich mitgebracht von diesen paar Minuten. Ein schöner Weg eigentlich, einer, der viele Geschichten erzählen könnte, wenn man sie denn hören möchte.

 
der läge eigentlich im Wasser – wenn der Rhein richtig Wasser hätte. 


Samstag, 22. September 2018

Kapitulation

"Irgendwann ist es einfach soweit, da kommen Sie nicht mehr darum herum, FrauWind", hat mir mal jemand gesagt, als "irgendwann" für mich noch fast gleichviel bedeutete wie "nie". Dann wurde die Schrift auf den Verpackungen, wo ich nach der Deklaration von Inhaltsstoffen suchte, immer kleiner, mein Arm immer länger und irgendwann zu kurz, Kreuzworträtsel unlösbar und zuletzt die Hefte der SchülerInnen schwer zu lesen.
Und als ich vorgestern beim Optiker war, um meine neuen Linsen abzuholen, nachdem ich die eine verloren hatte und zehn Tage lang so gut wie einäugig unterwegs gewesen war, da freute ich mich so unglaublich über die neuen 100%, dass ich ganz spontan auf die Suche ging und erst einmal ganz erstaunt war, wie billig diese Dinger zu haben sind.

Und was soll ich sagen? Irgendwann ist jetzt, und plötzlich hat Nahes wieder Kontur und Schärfe, und ich habe neben Schlüssel und Handy eine Spielgefährtin mehr. Lieblingsspiel: Verstecken! Und immer muss ich suchen!!



Ich trags mit Fassung!

Mittwoch, 19. September 2018

Dekade

Ganz streng genommen hätte dieser Beitrag vor 6 Tagen hierher gehört, aber ich bin sonst schon streng genug mit mir, und die Tage waren einfach zu dicht gefüllt, als dass noch Platz für unnötige Reflexionen übrig geblieben wäre.

Heute nun  ist der erste Tag seit zwei Monaten ganz ohne Termin und äussere Verpflichtung. Nachdem die Kinder aus dem Haus waren, habe ich mich um 7 Uhr nochmal ins Bett gelegt und bin da geblieben, bis ich aufstehe wollte! Was für ein Luxus! Zwar kreisten meine Gedanken unangenehm fixiert ständig um den einen Moment im gestrigen Elternabend, in dem ich so doof und falsch und unkontrolliert emotional reagiert habe, dass ich ständig auf der Suche nach dem Rückspulknopf durch die Erinnerungsschlaufen irrte.

 auf dem Weg zum Elternabend gestern abend...

Immerhin habe ich es gemerkt! :) Und immerhin war ich gleichzeitig auch etwas überrascht über und stolz auf mich, dass ich mir dieses Nichtstun erlauben konnte.

Später dann habe ich nach dem Termin gesucht, der irgendwann um die Septembermitte vor zehn Jahren ein neues Kapitel in meinem Leben aufgeschlagen hat. 

Es war der 13.



In ziemlich kurzer Zeit wurde dieses Schreibfenster zum Mittelpunkt meiner ganz persönlichen Parallelwelt zum Familienalltag. Ich entdeckte das Schreiben für mich wie ein neues Element, in dem ich gleichsam schwimmend und badend zu neuen Hüllen fand. Und indem ich etwas in mir erwachen spürte, weil es in diesem Raum Luft bekam, erlebte ich das völlig unerwartete Wunder der Resonanz. Ich begann, Gedanken, die mich bei der Arbeit und beim Zusammenleben mit den Kindern oft assoziativ chaotisch umwehten, zu Ende zu denken, fand ihnen entlang neue Wege zu mir selber. Vermutlich könnte man das ganze sogar eine Art Therapie nennen.
Inhaltlich war es das Down-Syndrom und unser Leben mit Mirjam und ihrer Diagnose, von denen ich mir die Berechtigung holte zur Reflexion an der Öffentlichkeit.
Wir waren damals eine ganz gewöhnliche Familie, einfach mit etwas mehr Kindern als es dem Durchschnitt entsprach und mit einem einzigen Chromosom mehr, was bei neun Personen ja eigentlich keinen grossen Unterschied macht! Die Rollen waren klar verteilt, wir waren ein eingespieltes Team, in dem unzählige unreflektierte Mechanismen spielten und unser Leben am Leben erhielten. Viele Fragen stellten wir uns nicht, oder wir wussten sie geschickt stumm zu halten, indem wir uns stillschweigend auf verbindliche Antworten geeinigt hatten.
Es war äusserlich ein einziges Wachstum. Die Familie tat es, die einzelnen Kinder, die Ausgaben, die Projekte, die Anforderungen, die Erfahrung, das Haus, die Ansprüche, die Schmerzgrenze.

Dann kam der Tod wie eine Sturmflut und begann, Schicht um Schicht zu entlarven, zu prüfen, zu trennen. Ich hatte meinen Schreibraum, hatte mir ohne es geahnt zu haben Sicherungsseile gelegt durch das Schreiben, hangelte mich so mehr träumend vor Schmerz als wach entschlossen den Klippen entlang. Und als ich langsam zu erwachen begann, war ich in einer neuen Landschaft oder ich stand auf einer neuen Bühne.

Die, für die ich ursprünglich geschrieben hatte, standen mir plötzlich zu nah, redeten zu laut, machten aus meinen geträumten Bildern Fangnetze aus Tatsachen. Aufeinanderzu wurde mir bedrohlich, mein geliebter Rückzugsort hatte die schützende – mich innerlich schützende Kraft verloren.

Nun heisst sie FrauWind und blickt heute auf zehn Jahre zurück. Wäre doch ein idealer Zeitpunkt, den Bogen zu schliessen, flüstert es.
Nichts ist mehr wie damals. Die Familie ist in neue Formen zerbrochen. Die Resonanz hat sie bewusst ausgeschlossen, weil sie ihr irgendwann zu laut wurde, ähnlich wie im Tal der Dämmerung, durch das Jim Knopf und Lukas mit ihrer Lokomotive fahren. Die Chromosomenrechnung hat der Tod gelöst. Sie steht nun in einer realen und lokalen Öffentlichkeit als Berufsfrau.

Was geblieben ist, ist dieses freundschaftliche Gefühl zum leeren Schreibfenster, dieses Angebot, welches das weisse Viereck macht, wann immer sie es braucht. Oft kann oder will sie es nicht nehmen, aber das Wissen darum ist real. Hier sind auch Illusionen zu Hause, um die sie weiss, die aber bewusst als solche bejaht leben dürfen. Hier dürfen zwischen den Zeilen Blumen blühen, Rehe äsen und Regenbogen leuchten, ohne dass Kompetenzaufbau und Zielorientierung gefordert sind, hier steht ein Rahmen für ein Spielfeld, der offen bleiben soll, solange die Spielfreude sich eingeladen fühlt mitzuwehen.

Die Leserschaft ist nach einer hohen Dichte im 2011 auf zwei Prozent zusammen geschmolzen. Eine Handvoll der Gelegenheitsbesucherinnen haben ein Gesicht oder einen Namen. Und das ist gut so, stimmig, spielerisch, frei, wie Winde es mögen.

Danke dir fürs Mitspielen.
Danke, Leben, für diese Geschichte.

Sonntag, 16. September 2018

...

Ich sei jünger geworden, meinte gestern eine alte Bekannte.
Das hat man davon.

Freitag, 14. September 2018

Motivation

Oh ja, es gibt sie, diese Tage, an denen ich überzeugt bin, den schönsten Beruf der Welt zu haben. Dann zum Beispiel, wenn ein Groschen um den anderen fällt, wenn die Augen leuchten beim Einklicken in die Erkenntnis, dass man das, was man zu verstehen beginnt, eigentlich längst weiss, dann, wenn die Kinder mit heissen Wangen vertieft arbeiten, dann, wenn sie sich übend in eine Begeisterung hineinbewegen, die sie fragen lässt, ob sie nach Schulschluss noch weiter arbeiten dürfen, dann, wenn es beim Vorlesen mucksmäusschen still ist und beim Erklingen der Schulglocke ein entsetztes "Neeeein, bitte weiter lesen!!!" erklingt, dann, wenn die Mutter des neuzugezogenen Jungen sagt, in der alten Schule hätte sie ihren Sohn morgens mit Gewalt in die Schule zwingen müssen, doch jetzt freue er sich täglich zu kommen, dann, wenn ein Kind beim Verabschieden erklärt, dass es traurig ist darüber, in der kommenden Woche kein Ämtchen zu haben, dann wenn ein anderes an der Tafel einen Fehler von mir entdeckt und tröstend anfügt: "Aber wir machen ja alle Fehler. Das ist nicht so schlimm!" Dann, wenn das Mädchen aus dem arabischen Raum an seinem Geburtstag eigentlich keinen zNüni mitbringen kann und dann plötzlich die Mutter unter der Türe steht mit einer Tüte voller Brötchen und Schoggistängeli und das Mädchen vor Freude beinahe zu weinen beginnt und den ganzen Morgen immer wieder ungläubig den Kopf schüttel: "Was macht mir da meine Mutter für eine Freude!"
Zeugin sein zu dürfen von kindlicher Be-geist-erung ist ein unglaublicher Motor, dem Geist in den Inhalten auf der Spur zu bleiben.

(Die anderen Tage gibt es auch, doch um weiter zu gehen und jeden Tag mutig als neue Chance zu begrüssen, braucht es diese lebendigen, frohen, bewegten.)

Dienstag, 11. September 2018

Fundstück


Sonntag, 9. September 2018

Vertrauensprüfung

Wenn das Datum erst einstellig, der Kontostand jedoch bereits zweistellig ist.
Eine mögliche Überlebensstrategie besteht darin, die kommenden zwei Wochen einfach keine Post zu öffnen. (Es sei denn, sie wäre handschriftlich adressiert)

Samstag, 8. September 2018

ansteckend

Wenn Menschen Spass haben an dem, was sie können...

Freitag, 7. September 2018

2fel

Ob es das ist und ob es das war, frage ich mich manchmal, fragt es mich, wenn ich so durch die vertrauten Wege eile, hin und her zwischen den beiden Lebensmittelpunkten, welche je aus einem Dreieck bestehen. Hier Küche, Waschküche und Arbeitszimmer, dort Klassenraum, Turnhalle und Teamraum. Überschaubar, vorhersehbar, ausgelastet, erschöpfend. Hier bemüht um ein lebbares Mini-Mass an Kommunikation, dort ständig auf dem Grat zwischen Führen und Fühlen, Freiraum und Grenze, Leistung und Lernfreude, immer gespiegelt im Geschehen, und das nicht selten schmerzhaft.

Ist dies nun das Flussbett, in dem mein Leben in den kommenden zehn Jahren fliessen soll? Ist es das, was ich will und kann? Ist das alles?


Freunde sind daran, alles loszulassen, Haus, Betrieb, Ort, in dem sie ein Leben lang gewohnt haben, um noch einmal ganz neu zu beginnen, um mutig den alten Lebenstraum zu verwirklichen, unkonventionell, voller Ideale. Eine Freundin reist einen Monat lang durch Nepal, zusammen mit ihrem Mann und den beiden erwachsenen Kindern. Eine andere Freundin hat vor kurzem ein Studium abgeschlossen, in einem neuen Berufsfeld sich neuen Herausforderungen gestellt. Eine Bekannte brennt noch weit jenseits der 70 für ihr Lebensanliegen, setzt sich mit aller Energie und Phantasie für Lösungen ein, für Veränderung in verhärteten Lebenssituationen... 

Ich fürchte mich vor dem Stehenbleiben, vor der Enge, vor dem Einnisten in Bequemlichkeit. Dabei liebe ich ja eingentlich meine Berufe. Reicht das?


Dienstag, 4. September 2018

Farbtupfer

Das Licht war so schön auf dem Grab heute Abend. Leider hatte ich nur das Handy dabei.


Eine Kollegin hat geschrieben: "Diese Woche schaffe ich keine Sitzung mehr. Ich gehe auf dem Zahnfleisch." Ich fürchte, ich werde mein Zahnfleisch erst spüren, wenn alles vereitert ist. 
Am nächsten Wochenende ist Dorffest. Klar macht die Schule mit. Bisher habe ich nicht rausgekriegt, für wen genau dieses Fest gemacht wird. Noch kein Mensch konnte mir sagen: Ich freue mich darauf.

Montag, 3. September 2018

Komplexität

Wenn der Familienalltag von einer Überdosis an Hormonen gebeutelt wird, können wundersame Kettenreaktionen von Empfindlichkeiten Realitäten erschaffen, die es eigentlich gar nicht gibt und die morgen vielleicht auch tatsächliche in sich zusammenfallen wie Kartenhäuser. Vielleicht. Doch davon weiss das Heute nichts.
Ich bin müde.

Samstag, 1. September 2018

Einladung


Du sitzt zwar in Reihe 8 auf Sitz 227, doch gleichzeitig stehst du in diesem Festsaal kurz vor Kriegsende und spürst, wie dein Blut gefriert, wie du mit jedem Atemzug, den du mit Freiheitsmut tust, dein Leben riskierst. 
Wenig später tanzest du ausgelassen mit im blendenen Amerika der 60er-Jahre, lachst und träumst – und verzweifelst kurz darauf mit dem entwurzelten 18Jährigen.
Und dann in Kairo, in dieser stinkenden Müllhalde, da zerreisst es dich erneut. Du stellst dir Fragen, die sich aus deinem innersten Sehnen eine Freiheitsantwort erkämpfen wollen und weisst nicht, woher die kommen soll.
Beklemmende Stille ohne Fluchtweg und dann ein Arm, der sich dir schüchtern um die Schultern legt. 
Der Vorhang fällt. Dein Gesicht ist nass, und erwachend versucht du es zu trocknen, bevor die Saallichter angehen. Noch antwortet der Applaus, und auf der Bühne bedanken sich dafür junge, strahlende Menschen, denen die Freude und Erleichterung im Gesicht steht. 

Ein Geschenk, das darauf wartet, dich auf eine Reise mitzunehmen, die dich reicher machen wird.