Wir sind wieder zu Hause.
Am Wochenende kamen die beiden älteren Söhne zu Besuch. Es war bewegt, angeregt, lustig – und wundervoll regnerisch.
Und schon war Sonntagabend, plötzlich webte wieder die langsame Ruhe zwischen uns beiden Frauen, der ältesten und der jüngsten, die sich eingespiet hatte und in der wir uns wohl fühlten, und dann war Montag voller Abschiedswehmut
und Dienstag mit Aufräumen, Packen und Hausputz.
Morgen beginnt wieder die Schule, zwar noch ohne SchülerInnen, aber die Ferien sind vorbei. Wir haben auf unseren Spaziergängen immer wieder darüber nachgesinnt, wie man das Helle, Leichte in den Alltag integrieren kann, besonders dann, wenn Selbstzeifel und die Angst zu versagen, sich aufbäumen und wie Magnete die negativen Gedankenkaruselle anziehen und am Drehen erhalten.
Diese Frage wird meine dringendste sein in den kommenden Tagen, und ich hoffe sehr, die grossen, tiefen Bilder dieser Bergtage werden wirken und helfen, einem neunen Schuljahr die Chance zu geben, wesentlich und bunt zu werden, schon in der Vorbereitung.
Beim Laden der Bilder habe ich Fotos gefunden, die die Geschwister zusammen gemacht haben beim Spiel mit den Blickwinkeln und Sichtweisen.
Ich möchte auch spielend arbeiten, voller Neugierde und Experimentierfreude. Morgen könnte ich damit beginnen.