Schönheit liegt in allen Dingen, denkt sie manchmal und immer öfter. Es gilt, sie zu sehen und ohne Bewertung zu schauen.
Ist Schönheit keine Bewertung?
fragt er.
Sie bleibt lange still. Es fehlen ihr die Argumente. Wie soll sie erklären? Wie von der Weite, von der Wärme, von diesem Ankommen im Erkennen sprechen, welche ein Blick schenken kann?
Dein Schweigen macht mich misstrauisch. Wie kannst du sowas sagen, wenn du es nicht begründen kannst?
Weil es von weit kommt, von tief, aus der Mitte, weil Worte jene feine Sprache der Bilder zerstören können. Sie bebt, als würde sie etwas Zerbrechliches preisgeben. Schau doch, flüstert sie.
Man müsste die Fenster putzen.
Er hat Recht.





