Oft genug habe ich in den letzten Tagen geseufzt und gegähnt über die Zeitumstellung. Doch jetzt, nach einem langen Arbeitstag mit fordernder, emotionaler Sitzung zum Dessert nach hause zu kommen, von Vogelgezwitscher und Blütenduft begrüsst zu werden und in einer sonnendurchfluteten Küche mich mit Feierabendluft betrinken zu dürfen, das wirkt sosehr versöhnend, das tut so gut, das schenkt dem Tag und den Tagen der nächsten Monate eine Qualität, in der ich Weite und Freude spüre. Der Kloss in mir, der mit den schwindenden verbleibenden Nächten wächst, löst sich dadurch nicht auf. Er wird aber heller. (Ich brauche nun nur noch eine Hand zum Abzählen.)
Und ab morgen bis Mitte April kann ich gute Gedanken brauchen, eigene sowieso und gut gemeinte durch den Aether von Herzen gerne.
Das Abendlicht möge auch euch erreichen.