Sie tropfen so langsam aber sicher wieder zurück nach Hause, die Kinder, die keine mehr sind. Singend, pfeifend, lachend, erzählend. Die haben sich richtig gut erholt, sind entspannt, braun gebrannt, zufrieden, waren unterwegs, haben Meere und Inseln und Städte und Zeltplätze, Berge und Bahnhöfe erlebt, in heftigen Gewittern gezittert und auf verlassenen Bahnhöfen vom Zugausfall erfahren, Lebensmittelvergiftungen überstanden, neue Pläne geschmiedet.
Ich staune. Sie wissen, was ihnen gut tut, und sie leben es. Sie haben Fragen und reisen nach den Antworten. Sie denken gross und gehen mutig hinaus und geben mir mit jeder Freiheit, die sie sich nehmen, ein Stück von meiner zurück.
Es duftet nach gerösteten Sonnenblumenkernen und Duschmittel, nach feuchter Reisewäsche und Olivenöl. Es riecht nach Ferienende. Es riecht gut und richtig. Gute Ferien gehen nicht vorbei, sondern werden Teil vom Leben, vom Schatz, den man mit sich trägt. Das lerne ich von meinen Kindern, welche keine mehr sind.














