Worin es denn bestehe, das Experiment.
So etwa verstehe ich die Frage in einer der heutigen Mails.
Die Antwort oder der Versuch einer Antwort lautete so:
Das Experiment besteht für mich darin, dass ich noch nicht weiss, ob ich die Kraft, den Schwung, die Inspiration haben werde. Im aufeinanderzu spürte ich immer die Kontinuität – oder eben Mirjam und die Energie der Resonanz von sovielen Menschen, die sich mitbewegen liessen.
Ich kann noch nicht abschätzen, ob der Impuls eines kleinen Momentes die Kraft entwickelt für etwas Neues.
Ich habe den Schreibraum vermisst, habe viel von Hand geschrieben, wie früher ins Tagebuch. Aber es ist nicht dasselbe. Ich brauche ein Gegenüber, und das Ja zu dieser Einsicht kämpft immer wieder heftig gegen innere Kritikerstimmen, welche mich überheblich und abhängig und ichbezogen nennen.
Ich kann noch nicht abschätzen, ob der Impuls eines kleinen Momentes die Kraft entwickelt für etwas Neues.
Ich habe den Schreibraum vermisst, habe viel von Hand geschrieben, wie früher ins Tagebuch. Aber es ist nicht dasselbe. Ich brauche ein Gegenüber, und das Ja zu dieser Einsicht kämpft immer wieder heftig gegen innere Kritikerstimmen, welche mich überheblich und abhängig und ichbezogen nennen.
So etwa erlebe ich heute diesen Schaukelzustand dieses kleinen, neuen Schiffchens, welches noch gar keinen richtigen Kurs hat und einfach mit mir aufgebrochen ist. Vielleicht kriegen die Segel irgendwann noch Farbe!
Die Segel werden Wunderschöne Farben bekommen, ich bin sicher. Weil Du so viele Farben in Dir trägst. Auch wenn Du sie noch nicht sehen kannst, sie sind da. Und wenn Dein Schiffchen an einem Leuchtturm vorbei segelt, dann schau nach oben. Da ist das Licht.... Es führt Dich, durch Regen und Wind und Sturm. Bis sich die Wogen langsam glätten. Und dann wird die Sonne kommen, und mit ihr wird ein schöner bunter Regenbogen Deine Segel färben. Ich bin ganz sicher....
AntwortenLöschenIch umarme Dich!
Ute mit A.
Ist Dein Schiffchen zwischendurch mal an einem Leuchtturm vorbei gekommen?
AntwortenLöschenIch denk an Dich! ♥️
Ute
Liebe Ute, einen schönen Sonntagmorgen! :) Danke fürs Anmichdenken! Gestern habe ich an einem sehr spannenden, anregenden Weiterbildungstag teilgenommen. Das sind irgendwo auch Leuchttürme, wenn ich spüre, dass ich mich im Berufsleben zu verwurzeln wage, immer noch etwas zögerlich, aber doch immerhin. Und ja, auch sonst, es ist nie nur dunkel. Im Bezug auf diesen Raum hier bin ich auch ruhiger geworden, sehe in ihm Übung für mich, dem vertrauen zu lernen, was der Moment zeigt, auch wenn es morgen wieder anders sein kann und wird. Die Koninuität, welche ich mir so oft für das Leben wünscht – wenigstens in "hellen" Momenten – gibt es nicht. Hier übe ich, dazu zu stehen. Das einzige, was immer noch erschreckt: Die Angst, jene Menschen, vor denen ich mich "drüben" zurückgezogen hatte, würden her finden. Deshalb deaktiviere ich an bestimmten Tagen den herführenden Link, wenn ich vermute oder weiss, dass er unterwegs ist... So ist das, auch unfertig, unerlöst. Ja sagen....
LöschenLieben Gruss, danke, dass du da bist. FrauWind
JA.....!
LöschenIch bin da,
unfähig meinen eigenen Leuchtturm zu sehen.... Ute
Magst du schreiben?
LöschenJa, aber nicht hier.
LöschenIst DEIN Schreibraum....
... :)
LöschenHeute erst stolpere ich hier hinein, liebe FrauWind, und ich freue mich sehr, Dch zu lesen.
AntwortenLöschenSei lieb gegrüßt von
FrauNebeL