Es ist wohl normal, dass es rüttelt und unsicher macht, wenn Neues sich nähert. Es ist ein Moment, der schonungslos mit dem Altvertrauten konfrontiert, mit dem, was man hinter sich lassen will und an das man dann doch klammern möchte, weil die Sicherheit damit verhaftet ist. Ich versuche standhaft zu bleiben, mich nicht abzuwenden, nicht zurück zu weichen, sondern dem ins Gesicht zu blicken, was ich noch nicht sehen, aber sehr wohl spüren kann.
Auf dem heutigen Morgenweg durch den Wald hingen letzte Nebelschwaden zwischen den Stämmen. Dass ausgerechnet sie es waren, welche das Sonnenlicht sichtbar machten, gab mir zu denken.
Es berührt mich immer wieder, bei Dir die Worte zu finden, die auf mich gerade zutreffen. Danke für diese Seite
AntwortenLöschenJudith