Mein ganzer Frühlingssonntag hat sich die Flügel dieser Morgenstimmung geliehen, hat sich tragen lassen durch die zarten, hellen, weckenden Grüsse an der Schwelle zu neuem Erwachen.
Nicht nur die Freude auf das Kommende, nicht nur das Staunen über die anschwellenden Knospen, nicht nur der innere Tanz zu den Rhythmen des klingenden Waldes und das verträumte Licht über den noch leeren Feldern erfüllten mich mit stillem Glück, auch das, was ich dahin gehen liess: die dunkle Jahreshälfte, die kalten Monate, die Tiefe vieler inneren Kämpfe und Umwälzungen, das Zusammenziehen und Reduzieren der äusseren Fülle, auch alldies legte ich voller Zartheit in den ziehenden Zeitenstrom.
Schwellendank.
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