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Donnerstag, 5. Mai 2016

süss und lind

Heute ist Lindenblätterknospenaufbruchtag.
Spät wie selten.
Unendlich berührend wie wohl jedes Mal und doch immer neu.
Zart und kräftig.
In wenigen Tagen wird der Baum wieder sein undurchsichtiges Schattendach über Wintergarten und Garten breiten.
Eines aus lauter Herzen.







Und eben war ich kurz draussen, die Dämmerung ist schon fortgeschritten, die Vögel sind verstummt. Doch in der Luft liegt ein betörender Duft nach Wachstum, Flieder, Erde, Gras und Leben...

Warum könnte ich weinen, wenn mich diese Wolke so dicht und verzaubernd umhüllt?
Ist es die Ahnung von Vergänglichkeit und Flüchtigkeit, die mitweht?
Ist es die Unerfüllbarkeit der Sehnsucht, festhalten zu können?

4 Kommentare:

  1. Das sind wunderbare Bilder voller Erblühens-Ahnung.
    Einen herzwarmen Gruß von meiner Himmelfahrtskurzreise (wenn auch in eine lindenlose Gegend).

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  2. Es ist beides .... manchmal, wenn ich etwas fast nicht aushalten kann könnte ich auch weinen.
    Ahnungen, Unerfüllbarkeiten oder ganz etwas anderes.
    Warum soll das auch nicht so sein? Lachen darf man fast jederzeit, weinen aber auch!
    Die Bilder sind wunderschön! Ich finde hier keinen Lindenbaum, ich such schon die ganze Zeit ....
    herzliche Grüsse
    Elisabeth

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  3. Lambrechter Lindenkind etwas im Verzug:-)

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  4. vielleicht ist es weinen... vor glück? mir entlockt dieser erneute aufbruch des lebens häufig seufzer voller glück.

    (die linde hier ums eck ist letztes jahr abgeholzt worden, ganz hohl und morsch war sie innendrin. nun geh ich morgen gleich mal ausschau halten nach einer linde! die blätter sind auch lecker auf schwarzbrot mit butter.)

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