Kino, Jugendgruppe, Festival, Fussballtournier, Lagervorbereitungstreffen.... Alle sind ausgeflogen. Ich bin allein zu Hause, allein mit Wäsche, Formularen, Dativ und Akkusativ, Zehnerübergang und Zopfteig und mit dem Wind auf der anderen Seite der Fensterscheibe. Heute werden sie alle wieder heimkommen. Aber es dauert nicht mehr lange, da werden sie gehen und nicht zurück kommen und ich werde bleiben. Ich beginne zu üben, das Warten auf die Rückkehr zu verwandeln in etwas Neues. Noch nennt es mir seinen Namen nicht, noch fühle ich mich als Anfängerin, einmal mehr.
Der Wind ruft. Ich möchte seine Sprache besser verstehen lernen.