So ist es also, wenn die Ferien beginnen, immer wieder. Ich sollte es wissen:
Heim kommen, die ganze liegen gebliebene Arbeit sehen, die nun endlich dran ist und einfach nur müde werden, eine riesige Müdigkeit spüren und nichts anderes tun als nichts tun, ausser hinaus gehen in den geliebten Wald, die Schatten auf dem Weg sehen, sie auf der Haut und in den Augen spüren als ein lebendiges Wechselspiel mit dem Licht, die vertrauten Bäume grüssen, in die vielen Grüns tauchen, mit Wehmut der Entwicklung der Schlehenblüten zuhören und darüber nachsinnen, wie leicht es ist, den Geschehnissen auf der Weltbühne mit Angst zu begegnen.
Morgen ist erst einmal noch Weiterbildungstag, und dann möchte ich schlafen, schlafen, schlafen, um bald mutig genug zu sein, mich der vielen Arbeiten anzunehmen, die drinnen und draussen so dringend rufen.


