Amsterdam, Südfrankreich, Sardinien, Elba, Korsika, Griechenland, Marakesch, Tschechien, Slovakei, Nizza, Duisburg, diverse Stationen in der Schweiz, Senegal... Ok, verteilt auf fünf junge Menschen und drei Monate mag das wieder übersichtlich klingen. Aber ganz ehrlich: Mir wird manchmal schon fast etwas schwindlig, wenn die Kofferpackerei zum Dauerthema, Wer-wann-mit-wem immer schwerer überschaubar und das Warten auf Lebenszeichen zur intensiven Loslassübung wird. Es zieht sie hinaus in die Welt, sie wollen Neues entdecken, verreisen mit ihrer Klasse, die Weite des Meeres spüren, Grenzen auslosten – und ich glaube sich manchmal auch ergötzen an meinem mütterlichen Erschrecken, welches ich unter allem Staunen über soviel Lebensfreue und Abenteuerlust nicht immer ganz verbergen kann.
Irgendwann gehe ich auch, habe mir versprochen, einmal im Leben mindestens noch eine Sandburg zu bauen und dann zuzuschauen, wie sie von den Wellen weggespült wird. Vorerst warten noch fünf Wochen Schule und ein paar Abschieds- und Willkommensfixpunkte. – Jemand muss ja bleiben, sonst ist es kein Weggehen.
zum Beispiel...
zum Beispiel...