Ein paar Blicke von heute morgen, welche mich mit Freude erfüllen.
Erinnerungsfreude
Ich
spüre noch das Glück der Kinder, wenn früher diese Wiese gemäht wurde:
Kaum war das Heu eingefahren, versammelte sich die ganze
Kindergeneration des Quartiers zum Spielen. Das war der Beginn des
Sommers. Vergangenheit.
Gegenwartsfreuden
Ein Wegweiser, auf dem soviel Biographisches vereinigt ist: meine aktuellen Schulorte, jener meiner Kinder und der zukünftige – im Licht.
Ein Brunnen, der mich mit Dankbarkeit erfüllt, dafür, dass wir sogar an einer Haltestelle an einer befahrenen Strassenkreiselkreuzung frisches Wasser trinken dürfen.
Zukunftsfreuden
Ich freue mich auf den Duft von Heu beim Einschlafen, beim Aufwachen, beim Unterwegssein.
Ich freue mich darauf, meine Wege nach den gelben Wegweisern zu richten.
Ich freue mich darauf, an den Brunnen am Weg meinen Durst zu stillen.
Noch drei Wochen – zwei in der Schule und eine am Schreibtisch, dann verreise ich erstmals seit vier Jahren wieder für ein paar Tage in "meine" Bergheimat. So ist es zumindest geplant.
Und vor meinem Fenster blühen die Rosen. Es kann nicht sein, dass man soviele Privilegien verdient, sonst wäre die Ungerechtigkeit nicht zu ertragen. Geht teilen, wenn ich mich dieser Fülle anvertraue?