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Freitag, 4. August 2017

Dankbarkeit

Da wir an einer eigentlich zweizügigen Schule eine c-Klasse übernehmen, gibt es kein Vorgängerschulzimmer. Bis heute morgen waren die Schränke so gut wie leer. Nun durften wir heute einräumen: Farben, Papier, Hefte, Scheren, Leim, Stifte, Pinsel – Fülle, unglaubliche Fülle. Ich bin so unendlich dankbar, dass wir umgeben von solch unfassbarer Grosszügigkeit starten dürfen, und ich möchte sie nie als Selbstverständlichkeit ansehen, sondern aus ihr schöpfen zur Freude, zum Wachstum und zur Entwicklung an der Schönheit der eigenen Schöpfungskraft, die in jedem Kind, in jedem Menschen darauf wartet, Ausdruck zu finden.
Ich freue mich unendlich auf meine neue Aufgabe!




Und weil es heute passt, stelle ich noch dieses Bild dazu: Trete ich aus dem Schulzimmer in den Gang, öffnet sich durch kleine, quadratische Fenster über das Dach der Turnhalle hinweg dieser Blick. Damals im April stand ich auf dem Hügel, der da links im Hintergrund zu sehen ist, und blickte hierher.
Noch eine Woche lang werde ich die Tage im stillen Schulzimmer verbringen, so manches vorbereiten und erspüren, und dann ist er bald da, der grosse Moment für die Sechsjährigen und für uns beide, die wir sie begleiten dürfen.