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Freitag, 1. September 2017

1.9.

Das tönt nach Entspannung, nach Abkühlung, nach Aufatmen und Einhüllen, nach Reife und Klarheit, nach neuen Düften, nach Farbe und Wind.
Gestern Nachmittag sass ich alleine im Schulzimmer und begleitete mich mit der Gitarre bei einem Lied, welches ich selber im Kindergarten gelernt hatte, berührt und erstaunt darüber, wie die Gefühle des kleinen Mädchens in mir warm und wach mitzuklingen begannen.
Läb wohl du schöne Summer
du settisch nonig goh.
Wänn d übers Johr dänn wieder chunnsch,
dänn sin mir alli froh.

Diese letzte Strophe mit ihrer leisen Melancholie hatte schon damals für mich immer eine frohlockende Unterstimme, welche unhörbar mitsang: Schon gut, dass du gehst, ich freue mich auf das, was folgt.