Angenommen es stimmt:
Sehnsucht schafft Leid, nährt nicht und erschwert den nächsten Schritt.
Angenommen
Sehnsucht ist tatsächlich ein Gedankenkonstrukt, welches eine Illusion zur Gegenwart macht.
Angenommen
Sehnsucht verhindert Gesundung.
Bleibt da noch Freiheit, sie trotzdem zu lieben mit ihrer ganzen Schwere und Tiefe und ihr die Chance zu geben, im eigenen Leben eine Rolle zu spielen?
Oder kommt das dem Verspielen, Versagen oder gar Verlieren gleich?
Ist die Angst, mit der Sehnsucht nicht zu genügen ein Argument, ihr zu entsagen?





