Es geht noch immer nicht. Vielleicht habe ich es für immer verlernt. Es war ein richtig fröhlicher Weiterbildungstag heute. Wir haben viel erprobt, erlebt, ausgetauscht und vor allem gelacht. Doch dann ist der Tag vorbei und es lacht in mir in der häuslichen Alltagsumgebung weiter, wo der Nachklang dieses Lachens sich immer mehr verwandelt in vorlauten Übermut. Ich beginne mich zu nerven über die Lehrerkollegin, die ich war, wünschte, sie wäre ruhiger und disziplinierter gewesen. Und allmählich wird die Fröhlichkeit zu einer kleinen, nervösen Maus, die beschämt und verzweifelt nach einem Loch sucht, in dem sie verschwinden könnte.
Ich sehne mich nach der Stille, welche bleibt, wenn der Übermut sich legt. Ich weiss der Fröhlichkeit keinen gesunden Platz zu geben. Narbenschmerz vielleicht.