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Mittwoch, 18. April 2018

ja du bist's

Wie betrunken staune, fahre, gehe, lausche, rieche, atme ich durch diese Schönheit, durch diese überquellende Grosszügigkeit und Kraft, erkenne das Licht gespiegelt in den Gesichtern der Menschen, die mir entgegenkommen, höre die Frühlingsbotschaft in den Stimmen der Kinder, schliesse die Augen und fühle meine Lebendigkeit. Entschuldigt die verpixelten Bilder meines Handys. Manchmal muss ich abdrücken, halte ich es fast nicht aus, alleine zu sein mit diesen Blicken und meine, wenn ich sie festhalte, liessen sie sich teilen.

Heute ist gestern ist hier ist dort.
Was gestern unscheinbar im Hintergrund verschwand, 

 stand heute mächtig gross vor mir.

 Und wo ich gestern dem Waldrand entlang träumte,

 blickte ich heute früh aus der rasenden Tram hinauf.




Doch auch in der Stadt begegnen sich junges Grün und ziehendes Türkis in unendlich berührendem Dialog und fügen dem Frühlingsglücklied eine weitere Strophe hinzu. Mein Herz schlägt dazu den Takt und singt still jauchzend: danke!