Es sind dichte Tage ohne Poesie.
Sie konfrontieren mich mit innerer Schwerstarbeit und erschöpfen durch ihre Intensität. Morgen habe ich Schulhausputzdienst an unserer Familienschule, welche unterdessen bloss noch die Jüngste besucht. Die stillen Dialoge in den verschiedenen Klassenzimmern tun mir meist gut. Trotzdem hätte ich gegen einen freien Tag nichts einzuwenden gehabt. Ich fürchte manchmal, das Fliegen zu verlernen, dieses Getragensein vom Wind. Wo wuchs er bloss, der Mut?