Ein Bild von gestern. Es war einer der Tage, an denen sowas fast nicht geht. Ich stehe unter dem Eingangsbogen zum Bahnhof und werde überschwemmt von einer Dichte an Energie, dass ich kaum weiss, wie ich in diesen Strom eintauchen soll. Ganz langsam und hellwach bahnte ich mir nach der Fotoschonfrist den Weg zu meinem Zug. Jeder dieser Menschen scheint ein Buch zu sein, eine ganze intensive Geschichte. Die Gleichzeitigkeit überfordert mich. So schnell kann man doch aber nicht lesen. Ich jedenfalls nicht.
Heute stecke ich bildlos in der längsten Dunkelheit des Jahres fest, ferienreif.
