Es schreibt sich nicht – als wäre ich ausgetrocknet, als hätte ich etwas verloren, was einst ein Teil von mir war, als hätte sich die Poesie aus meinem Leben verflüchtigt. Täglich sitze ich hier wie vor einem Sehnsuchtsort und höre nur Zurückweisung: Zu persönlich, zu belanglos, zu belastet, zu oft geschrieben, zu heikel... . Ich lösche oder schreibe gar nicht erst.
Die Sehnsucht nach einem echten Gegenüber ist gross, nach Gesprächen, die frei sind von Organisation, Planung, Vorsicht, Tabus, nach Augenhöhe und Blickkontakt, nach der Entspannung, die heilt, wenn alle Rollenhüllen fallen dürfen.
Und gleichzeitig habe ich vor nichts grössere Angst als vor genau dem.
Ich habe mir vorgenommen, heute nicht zu kneifen, nicht zu löschen, mir eine Chance zu geben, auch wenn es die Chance des Scheiterns beinhaltet.
Gleich gilt es, in einem Choreografieworkshop über meine Schatten zu springen. Schlupflochlose Forderung ohne Löschtaste. ("zu negativ beleuchtet!" – "mir jetzt egal!")
Die Sehnsucht nach einem echten Gegenüber ist gross, nach Gesprächen, die frei sind von Organisation, Planung, Vorsicht, Tabus, nach Augenhöhe und Blickkontakt, nach der Entspannung, die heilt, wenn alle Rollenhüllen fallen dürfen.
Und gleichzeitig habe ich vor nichts grössere Angst als vor genau dem.
Ich habe mir vorgenommen, heute nicht zu kneifen, nicht zu löschen, mir eine Chance zu geben, auch wenn es die Chance des Scheiterns beinhaltet.
Gleich gilt es, in einem Choreografieworkshop über meine Schatten zu springen. Schlupflochlose Forderung ohne Löschtaste. ("zu negativ beleuchtet!" – "mir jetzt egal!")