Ich warte.
Ich sitze im geheizten Arbeitszimmer und warte. Ich warte auf den Mut, die Wärme zu verlassen und draussen bei Minusgraden die weisse Wäsche aufzuhängen, das Tischtuch, welches einmal im Jahr zum Einsatz kommt und danach die ganze Länge einer Wäscheleine besetzt, meist über Neujahr hinweg, bis es trocken genug ist, um gebügelt zu werden und sorgfältig zusammengefaltet dann im Schrank aufs nächste Weihnachtsfest zu warten.