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Donnerstag, 27. Februar 2020

f.e.b.r.u.a.r.

Seitdem ich Ferien habe, arbeite ich an einem Fotobuch. Ich liebe das, aber ich bin auch ziemlich heftig konfrontiert mit meinen Ansprüchen und meiner Entscheidungsschwierigkeit.
Aber jetzt – eben – habe ich es abgeschickt. (Ich werde eh enttäuscht sein, wie immer.)
Und gestern hat es geschneit, zum ersten Mal in diesem Winter. Zwei Stunden lang war es fast ein Bisschen weiss. Instantwinter für Wintersehnsuchtsseelen. Und vor drei Tagen wurde der erste Coronafall in der Schweiz gemeldet, heute sind keine Handdesinfektionsmittel mehr zu bekommen. Und wenn es stürmt, ist die Schulpflicht vorübergehend aufgehoben. Und die Osterglocken blühen bereits. Und wenn ich diese doofe "Verwanztenphobie" hier nicht hätte, würde ich schreiben, was mich beschäftigt im Bezug auf das neue Schuljahr, aber weil das Aussen nicht offiziell, ja nicht einmal entschieden ist, darf ich auch nichts von dem schreiben, was sich im Innen bewegt. 
Gut, dass ich in einer Weiterbildung übe, den scheinbar leeren Moment zwischen Aus- und Einatmen wahrzunehmen. Manchmal fühlt es sich an, als würde das wahre Leben dort stattfinden.

Das Weiss hier im Hintergrund ist Schnee von gestern. Die Tropfen an den Birkenblüten auch. Da wäre noch der Wind, aber der wollte nicht aufs Bild. Oder kannst du ihn sehen?