Zwischen anarchistischer spätpubertierender Auflehnung, nachbarschaftlicher selbstgewählter Sorgenquarantäne, Informations-hol-pflicht von Arbeitgeberseite, Unterrichtsvorbereitung unter Berücksichtigung von zum Teil rätselhaft unrealisitischen Vorschriften, innerer Gelassenheit und dem tief verankerten Wissen darum, wie tödlich eine virale Lungenentzündung bei herzkranken und immunschwachen Menschen verlaufen kann, suche ich meinen Weg durch diese Tage. Ich bin froh um alle Normalität, die vor allem dort spürbar ist, wo gelacht wird. Morgen beginnt die Schule mit einem Händewaschkurs. "I like the flowers" zweimal gesungen reicht für Einseifen in der erforderten Intensität. So wird das Händewaschen nach vier Wochen einen perfekt klingenden Kanon als Nebenwirkung haben.