.... gähnt eventuell bloss.
Die Müdigkeit wird grösser, erschöpfender. Ich habe keine Kraft, auf die positiven Gedankenzüge aufzuspringen. Denen schaue ich nur mit Wehmut nach und schleppe mich weiter über die staubtrockene Erde, organisiere papierene Wege, wie Lernziele erreicht werden könnten und erreiche nichts. Hunderte von bunten Fäden hängen im Nichts und ich kann nicht sehen, wer anknüpft, ahne nur, wie manche es gar nicht vermögen. Ich höre von Eltern-Kind-Situationen, die durch die Doppelbelastung eskalieren, Kinder, die sich mit heftigen Symptomen wehren gegen diese Vermischung von Zuhause und Schule. Sie können nicht mehr nach hause kommen und die Schule hinter sich lassen. Aber sie können auch nicht in die Schule kommen und Abstand zu den Spannungen zu hause bekommen. (Nein, es sind icht alle. Aber es sind sechs zuviel.)
Zudem soll ich kommende Woche wieder ein Jahr älter werden. Am liebsten würde ich den Tag überspringen. Seit Wochen habe ich nur einen einzigen Wunsch: Regen. Ein Regengeburtstag, ein Zeichen, dass es Wachstum gibt und Austausch zwischen Himmel und Erde, ein Aufatmen, ein Öffnen der Schleusen, damit die Tränen wieder fliessen können und Samen aufgehen. Ahhhh.......