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Montag, 15. Februar 2021

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Die Geschichte vom Blumenstrauss ist noch nicht zu Ende erzählt.

Ich hatte eine Mail geschrieben: "Teure Enttäuschung". Am Dienstag kriegte ich einen Anruf. Ich schilderte genau, was ich wusste, mit wurden genaue Abklärungen versprochen. Ob ich denn allenfalls wünsche, dass man meiner Tochter noch einmal Blumen zustelle, fragte die freundliche Dame. Mir wäre es lieber, sie könnte einen kleinen Strauss direkt im Geschäft abholen, antwortete ich und legte erstaunt auf. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Am Donnerstagmorgen erhielt ich die Nachricht: "Auf Umwegen hat dein wunderschöner Strass nun doch noch den Weg zu mir gefunden..." Er war vor die falsche Haustüre gelegt worden, eine Anwohnerin hatte ihn zu sich genommen und versucht, die Adressatin zu finden. Da jedoch weder Briefkasten noch Klingel berschriftet waren, schrieb sie einen Brief, brachte ihn zur Post und der fand dann den Weg - und meine Tochter schliesslich den Strauss.

Also doch eine schöne Geschichte, und zur Verdeidigung des Boten sei noch erwähnt, dass der Hauseingang versteckt in einem Seitengässchen sich befindet und nicht direkt an der genannten Strasse. Dort ist bloss eine Ladenentüre.