Um 6 Uhr war die erste Ladung Hefeschnecken im Ofen und das Haus, in dem gleichzeitig aus drei Zimmern Wecker piepsten, zwitscherten, tönten..., erfüllte sich mit einer wunderbaren Verheissung. Als ich 90 Minuten später ins Schulzimmer kam, fand ich diese Überraschung, Freude für alle Sinne.
Und kurz vor Unterrichtsbeginn brachte mir eine Kollegin einen frisch geschnittenen Tulpenstrauss vom Blumenfeld.Vor der Pause kam eine andere Kollegin, welche heute frei hat, mit einem lauwarmen, selbstgebackenen Kuchen in die Klasse, und in unserem improvisierten Corona–Lehrerinnenzimmer dann schenkte eine Kerze feierlich duftende Stimmung.
Zum zNacht bin ich von den Töchtern verwöhnt worden, und jetzt strömt durch das offene Fenster dieser wunderbarste aller Düfte herein: Frischer Regen auf trockene Böden und Pflanzen, unverwechselbar einzigartig, aber kaum zu beschreiben.
Ich bin sehr, sehr dankbar.

