dieser 28.6.2021
Den Auftakt dazu bildete der gestrige Umzug der ältesten Tochter in ihre erste richtige eigene Wohnung, nichts mehr mit Studenten-WG und zu Hause noch ein Zimmer fürs Wochenende. Alles hat sie gepackt und mitgenommen (naja, wird noch...) und dann kamen so glückliche Bilder.
Heute dann, als ich in der Mittagspause das Handy zur Hand nahm, lag darauf ein ganzer Strauss von Familiennachrichten. Das Matildaschiff ist heute tasächlich nach unzählbaren Stunden Arbeit zurück aufs Wasser gebracht worden. Als ich das las, stand ich im Schulzimmer und weinte vor Freude.
Und dann fand ich die Bilder von der Jüngsten, wie sie stundenlang auf der Gotthardpassstrasse fahren. Um 4:44 waren sie heute früh aufgebrochen.
und kurz nach 10 schreibt sie im Chat:
Gemeint ist die Matur!
Ich hatte zwar nie daran gezweifelt, dass er bestehen würde, aber er und wir haben sehr, sehr schwere Monate hinter uns, der Schulabbruch war immer wieder in Griffnähe. Er gehört zu den jungen Menschen, die von der Pandemie an die Grenzen ihrer psychischen Belastbarkeit geführt worden sind. Und nun ist es vorbei, geschafft.
Ich bin so stolz und dankbar und ergriffen davon, wie ein einziger 24-Stundenabschnitt spiegelt, wie die Kinder von damals ihre Wege gehen mit ihrem individuellen, ureigenen Gestaltungswillen.
Das musste heute einfach sein. Verzeiht mir, "Kinder"!
Und als ob das nicht schon Glück genug wäre, durften wir uns in der Schule heute erstamals wieder ohne Masken begegnen. War das ein Fest! Soviele strahlende Gesichter, Lachen, Energie...
Umzug, du kannst kommen. Ich bin jetzt bereit!







