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Dienstag, 11. Januar 2022

Kaum zu glauben

Es gibt Kinder, die leben offenbar in einem Zuhause ohne Bücher, auch ohne Bilderbücher. Nein, nicht weit weg in anderen Kulturen sondern ganz nah, so nah, dass die Lehrerin FrauWind heissen könnte. Ist das nicht unglaublich traurig? Oder habe ich mich hoffnungslos verrannt in nostalgischen Vorstellungen?

10 Kommentare:

  1. Ach was für eine Überraschung, es gibt endlich ein Kommentarfeld hier, freu :-)
    Und ob das traurig ist, ein Kinderleben ohne Bücher geht gar nicht.
    Meine beiden Enkel, Felix und Mia, fünf und eineinhalb Jahre alt sind wie wild auf Bilderbücher. Und sie können sich sehr lange damit beschäftigen. Alleine oder mit vorlesen, sie lieben es.

    Es ist wirklich traurig, wie wenig Eltern manchmal auf ihre Kinder achten, nicht nur bei Büchern !
    Schnell soll noch gesagt sein, dass ich sehr gerne diesen Blog lese, immer ein Genuß
    Liebe Grüße

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    1. Danke für diesen frischen Beitrag!
      Schön für Felix und Mia, eine Grossmutter zu haben, die sie in diese wunderbare Bücherwelt einlädt und eintauchen lässt.
      Lieben Gruss

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  2. Es IST traurig.

    Liebe Grüße
    Oona / Jutta

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  3. Mein Mann war so ein Kind, geboren als Kind der ersten Generation italienischer Gastarbeiter. Die Eltern waren auch ohne aufgewachsen und mit Überleben in der Fremde beschäftigt. Es gab tatsächlich erst Lesematerial als der große Bruder vereinzelt Bücher und Comics mit ins Haus brachte. - Ich kann mir allerdings gut vorstellen daß es heutzutage immer mehr wird, die Leute lesen viel auf dem Smartphone, wie soll es ohne Vorbild gehen? Und oft werden Kinder auch vorm Bildschirm geparkt (auch wenn es manchmal gut begründet sein kann), ich hab schon Untereinjährige mit dem Smartphone der Eltern gesehen, sie wischten sich durch die Fotos... Arme Kinder!
    Liebe Grüße an dich tolle zugewandte nachdenkliche Lehrerin!

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    1. Liebe Frau Siebensachen
      Dein Name ist voller Erinnerung an die bewegten Zeiten vor 13 Jahren. Ja, die Kinder können heute mit Computer und Tablets viel geschickter und sicherer umgehen als mit einem Besen oder eben einem Buch.
      Allerdings sind sie total faszinierte ZuhörerInnen, wenn ich ihnen Geschichten vorlese. (Wenigstesn ein Grossteil von ihnen)
      liebe Grüsse und danke für dein Mitdenken.

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  4. und weil das kommentarfeld
    gerade so schön offen ist,

    lasse ich mal
    einen bunten strauß
    guter wünsche hier.

    hab´s gut heute!
    aljoscha
    .

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    1. Mit Namen! Danke dafür und für die guten Wünsche auch. Das heute, für welches sie bestimmt waren, war gestern, und da ist doch die eine oder andere Blüte von deinem Strauss aufgeblüht!

      Schönen Sonntag in den Wald! :)

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  5. In meiner Ursprungsfamilie gab's so gut wie keine Bücher, Lesen fiel unter Zeitverschwendung.
    Zum Glück gab es Büchereien, zunächst die Pfarrbücherei und später dann die öffentlichen. Ich war gerne und oft dort.
    Meinen Söhnen habe ich dann viel vorgelesen - ein gemeinsames Vergnügen.

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    1. Dass das vor einem halben Jahrhundert an vielen Orte noch ganz anders war, kann ich gut verstehen. Doch die Gründe, die ich beobachte, sind ganz andere. Da ist soviel Übersättigung, dass der Hunger nach Büchern sich gar nicht erst einstellen kann.

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