Am 9. Februar vor 15 Jahren begann der schwerste Weg meines bisherigen Lebens, auch wenn ich das zu dem Zeitpunkt nicht wusste. Die Kinder schlittelten am verschneiten Hang hinter dem Haus, als ich mit der Jüngsten losfuhr ins Krankenhaus. Es war ähnlich dämmrig wie jetzt.
Mirjam würde nie wieder zurück kommen.
Als ich vorhin nach Hause kam, sangen zwei Amseln im Duett im Quartier. Die Amseln gehören mit zu der Geschichte, aber auch zu manch anderen in meinem Leben.
Heute beginnen an diesem 9.2. die Fasnachtsferien. Ich weiss nicht, ob ich Ferien schon mal sosehr herbei gesehnt habe wie diesmal. Vor dreieinhalb Woche legte mich dieser Infekt ins Bett, eine Woche später ging es nicht gut, aber es ging, und seither habe ich mich von Tag zu Tag, von Elterngespräch zu Elterngespräch, von einer Herausforderung zur nächsten gehangelt. Husten, Erschüpfungszustände, die ich nicht kannte, Schmerzen in Kopf und Hals, Appetittlosigkeit....
...und nun endlich die Berechtigung, mich gesund zu schlafen.
Hoffentlich seid ihr, die vorbeischaut, alle gesund und munter.
Lasst uns die Freude spüren über das wachsende Licht. Ich bin jedes Jahr von neuem erleichtert, wenn es tatsächlich wieder heller wird. Als hätte ich daran gezwefelt.

