Zwei Wochen unterrichtsfreie Zeit, kein Wecker um 5 Uhr, kein Mittagessen vorkochen abends, dafür vielleicht Wiedersehen im Wald, intensiverer Kontakt mit Bergen verschiedener Art.
Ich habe meiner Kollegin versprochen, ein paar Tage ganz schulfrei zu gestalten, die ersten seit meiner Rückkehr aus den Ferien Mitte Juli. Schon die ersten Stunden lassen mich aufmerken. Kann ich überhaupt loslassen, will ich es? Ist die Schule zu meiner Sucht oder Flucht geworden? Hilft sie mir zur Seite zu schieben, was sich auf anderen Baustellen eigentlicht mit aller Macht auch in mein Leben drängen will?
Meine Träume der letzten Nacht sprechen von Aggression und Verwahrlosung. Meine Schweigepflicht wirkt wie ein bewegungshemmender Panzer.
Die halbe Stunde unbeschriebenes Wolkentreiben lasse ich so stehen.







