Heute habe ich zum ersten Mal meine zukünftige Stellenpartnerin besucht, erstes Kennenlernen, Stundenplanabsprachen, Pensenaufteilung... Das einzige, was ich darüber öffentlich machen darf ist, dass ich staunte, staune und es irgendwie einfach nicht fassen kann, wie sehr das passt, wie eines sich zum andere fügt, völlig anstrengunslos. Ich weiss nicht, ob ich noch nicht ganz zurück in der Realität bin oder ob sich Glück so anfühlt.
Die erste Hälfte des Heimweges bin ich zu Fuss gegangen. Wenige Minuten über ihrem Zuhause öffnet sich dieser Blick. Irgendwo da in der Ferne stehen die beiden Schulhäuser, mein momentaner und mein zukünftiger Arbeitsort, und weiter hinten im Dunst kann man, wenn man ihn kennt, den Hügel erkennen, hinter dem ich wohne. Meine kleine Welt.
Im Tal angekommen blicke ich hinauf zu jenem Raum, in welchem ich vor bald zwei Wochen erlebt hatte, wie die Zukunft im Vertrauen das Jetzt berührt.

