Einer meiner Söhne, einer dieser jungenen Erwachsenen, denen ich Mutter sein darf, der Drittgeborene, er, der schon mit 18 Monaten "Briefträger" mit gerolltem r sagen konnte, ansonsten aber nie ein Mensch der grossen Worte war, sondern mit beeindruckender Ausdauer beobachtet und scheinbar geträumt hat, er, den ich manchmal kaum zu kennen meine, der seinen Weg geht und die Welt gross denkt und geniesst, statt darüber zu sprechen, er ermöglicht es uns manchmal, durch seine Augen zu schauen, seinen Bildern zuzuhören, und was er sich zum Beruf machen möchte, wird bereits jetzt immer wieder geschätzt und gefragt.
Wenn ich sonst schon Privates nicht öffentlich machen soll, so darf Öffentliches heute für einmal privat klingen. Ich habe von diesem Projekt bloss mitbekommen, dass er drei Tage Urlaub von der Schule bekommen hat und wir uns nie begegnet sind, weil unsere Arbeitsrhythmen völlig diametral verschieden waren. Und dass es geregnet hat, das habe ich auch bemerkt.