Während die einen in den Schneemassen versinken, stehen die andern staunend vor dem Haus und lassen sich vom allerersten Flockenballet des Winters verzaubern. Ich gehöre heute zu den andern. Fasziniert beobachte ich, wie mir alles eben noch so Dringende entgleitet, unwichtig wird, still und leicht. Als es Nacht wird, gehe ich hinaus. Da liegen Geschichten am Boden, Wege, Schritte, Spuren. Noch sind es wenige. Richtungen sind erkennbar, Schrittlängen, ich kann in die Fussstapfen anderer treten und sie wieder verlassen. Es riecht so wundersam kalt. Danke.
Für die einen muss es wie Hohn klingen, wenn die andern so träumen...
