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Donnerstag, 11. Juli 2019

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Heute habe ich...
... mich um sechs, als ich wach wurde, nochmal umgedreht und eingekuschelt, weil der Himmel bedeckt und die Luft kühl war. Es war nicht nötig aufzustehen, um das ganze Haus zu lüften.
... wieder einmal geschlossene Schuhe getragen.
... bis zum Mittag im Garten gearbeitet ohne zu schwitzen.
... den letzten Kilometer zum Bahnhof zu Fuss zurückgelegt, weil es so wunderfein regnete.
... im Regen gestanden und einfach gelauscht, geatmet, tief, tief geatmet – und bin vor Dankbarkeit beinahe übergelaufen.
... vom Sohn, der vorgestern Nachmittag bereits wieder weitergereist war, ein Video mit Meerblick erhalten (und gestern eines aus den Bergen.
)... mich in dieser Abendstunde ans offene Fenster gesetzt. Es duftet nach feuchter Erde und Rosen. Und ein kühler Wind liebkost mein Gesicht und spielt mit meinen Haaren.
... keine Wünsche mehr.

So wie in diesen Tagen ohne diese stehende, sirrende, flimmernde, brennende Luft kann ich mich erholen, erstmals wieder richtig erholen, entspannen, zur Ruhe kommen, aufatmen, nachdenken, nachspüren, weit werden. Ich glaube, letzten Sommer stand ich unter nie endendem Hitzestress, burn out.