Es erschüttert mich, was dieses Erlebnis von gestern mit mir macht. Etwas Weiches, vielleicht auch "nur" sowas wie der Mutterinstinkt, hat sich aus dem Vorsichtskorsett befreit. Sovieles bringt mich zum Weinen, die Haut hat sich über Nacht beruhigt und die Sehnsucht nach echter Begegnung ist riesig und zeigt mir gleichzeitig schmerzhaft deutlich die grosse Angst, die ich davor habe. Ich wünschte mir jenes Gegenüber, welches mich während Jahren als klarer Spiegel gelehrt hat, dem Leben zu trauen und die Bühnen zu betreten, die es mir anbietet. Staunend und dankbar denke ich an dieses Lebensgeschenk und wünsche mir gleichzeitig, es würde die zeitliche Begrenzung überleben. Der 9.2. beginnt zusätzlich am Karussell zu drehen wider meinen Willen, und so vermischen sich Trauer, Glück und Sehnsucht mit den Achtsamkeitsübungen, mit denen ich unterwegs bin.