Zur Zeit arbeite ich (in Zeiteinheiten gemessen) mehr für die und mit den Eltern als mit ihren Kindern. Ich glaube, das ist wirklich vielen Menschen ausserhalb der Schule nicht bewusst, wie intensiv dieser Austausch mit dem Umfeld des Kindes sein kann. Klar, die Mischung aus Perfektionismus und schlechtem Abgrenzungsvermögen, die sich in mir etabliert hat, tut das ihre. Aber manchmal würde ich schon gerne fragen: "Wissen Sie, dass ihr Kind bei all seiner Einzigartigeit und Besonderheit doch für mich auch eines von 20 ist?" Ich liebe auch diesen Teil meines Berufes, ich bin dankbar für das Vertraune, das mir entgegen gebracht wird.
So. Das "Aber...." habe ich gelöscht.
Der heutige Morgen hat mir auch eine Erkenntnis geschenkt, die mich über meine Berufsidentifikation hinaus stärkt. Wie heilsam, wenn aus einem dumpfen, diffusen Gewölke sich wieder einmal ein Stück Klarheit herausschält. Danke!