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Donnerstag, 13. Februar 2020

f.e.b.r.u.a.r.

Das ist die Nacht, Kind, in der  – ich suche immer nach Worten, die das meinen könnten, was sich wahr anfühlt – "Tod" und "Sterben" sind es nicht. Ein Sturm peitscht Graupel gegen die Scheiben, während ich das schreibe. Und tief in mir bittet der Schmerz um Einlass, endlich mal wieder. Er trifft auf Stille, auf Ruhe und ein helles Ja. Trotzdem singt er sein trauriges Lied, die Töne ziehen wie hellblaue Schleier um die Blumen auf dem Grab. Du bist im Lied nicht drin, du bist auch nicht im Schmerz und nicht in den Blumen. Vielleicht bist du im Wind. Ich kann dich mit Worten lägst nicht mehr erreichen. Aber du bist in jedem Aufbruch drin, in jedem Funken Mut, Ja zum Leben zu sagen, in jedem Tropfen vom Meer des Glücks bist du drin, und in der Tiefe des erfüllten Schweigens höre ich manchmal dein Atemen. Das ist die Nacht, deren Ende der Anfang war vom neuen Leben.