... könnte auch A gemeint haben.
Manchmal (oft?) wirkt vieles von dem, was ich im Alltagsreflex sage, aus der Distanz kleinlich und eng – ein gut gepflügtes Übfeld. So auch heute, als wir gemeinsam den Einkauf besprachen. Kategorisch lehnte ich es ab, gefrorene Beeren zu kaufen, ohne mich dafür zu interessieren, warum dieser Luxus heute Sinn machen könnte. Das erfuhr ich erst beim Verlassen des Hauses durch eine Schulterzuckbemerkung, einer Mischung aus Resignation und "selber schuld".
Daher tippte ich im Tram ein "Tut mir leid, was ich wegen der Beeren gesagt habe" in den WG-Chat und starrte ungläubig auf den Text, welcher mir automatisch korrigiert in der Hand lag: "Tut mir leid, was ich wegen der Viren gesagt habe". Vielleicht hatte ich mich vertippt, V statt B, aber dass dieses unsichtbare Kontrollhirn meinen Horizont sosehr einschränkt, machte mich für einen Moment sprachlos.
Das ist ja nicht zu fassen!
AntwortenLöschenAlles scheint sich im selben Themenkreis zu drehen...
Danke für die hübsche Geschichte.
Lieben Gruss,
Brigitte
Solange wir noch bemerken, dass wir auf einem Karussell drehen, habe ich Hoffnung
AntwortenLöschenGuteNachtGruss zu dir
Gabriela
Das ist unglaublich, seltsam.
AntwortenLöschenIch freu mich, dass Du nur einen Moment sprachlos gewesen bist
Grüsse für Dich in diese seltsame Zeit
Elisabeth
Und?... hast Du Beeren mit nach Hause gebracht?
AntwortenLöschenJa, habe ich! :)
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