Welch weckendes Morgengeschenk! Um halb sechs in der Küche stehen, am offenen Fenster, Mittagessen vorkochen und dabei dem kräftigen Wind lauschen, wie er oben im Wald rauscht, in Wellen durch die Strasse fegt, an den letzten dürren Blätter an der Hauswand zerrt und mit frischer Morgenluft mein Gesicht öffnet. Ich lasse mich mitnehmen, hinaus in die Weite, in die Bewegung, in die Vergänglichkeit, zu mir.
Und jetzt, da ich dies schreibe, mischt sich in das Brausen das Morgenlied der Amsel.
Einen guten Tag auch dir!















